
Berater
des World Peace Festivals

Chade-Meng Tan
Jeder von uns kann sowohl Weltfrieden schaffen als auch davon profitieren. Für mich gibt es nur sehr wenige Dinge auf der Welt, die wichtiger sind. Deshalb schafft World Peace Partnership eine internationale Gemeinschaft von Friedensaktivisten – online und in der realen Welt. Ich bin von der Arbeit dieser Menschen begeistert und fühle mich geehrt, sie meine Freunde zu nennen.
Chade-Meng Tan (Meng) trägt den Titel „Google’s Jolly Good Fellow“ (which nobody can deny). Wie vieles bei Google war seine ungewöhnliche Stellenbezeichnung ursprünglich ein Witz, wurde schließlich aber Teil der Wirklichkeit.
Meng war einer der ersten Google-Ingenieure. Unter anderem baute er Googles ersten mobilen Suchdienst mit auf und war Chef des Teams, das ein wachsames Auge auf die Qualität der Google-Suchfunktion hatte. Nach acht erfolgreichen Jahren als Ingenieur und zwei Jahren als Chef der Personalentwicklungsabteilung bei GoogleEDU arbeitet er derzeit in der Talentabteilung von Google. Seine aktuelle Jobbeschreibung lautet „Erleuchte die Sinne, öffne die Herzen, schaffe Weltfrieden.“ Eines seiner Hauptprojekte ist Search Inside Yourself – ein Seminar über aufmerksamkeitsbasierte emotionale Intelligenz, die – so hofft Meng – letztendlich auf sinnvolle Weise zum Weltfrieden beiträgt.
Neben seiner Arbeit für Google ist Meng Gründer und Präsident der Tan Teo Charitable Foudation, einer kleinen Stiftung, die sich für die Förderung von Frieden, Freiheit und Aufklärung in der Welt engagiert. Er ist Gründer und Förderer des Stanford University’s Center for Compassion and Altruism Research and Education (CCARE). Er ist ebenfalls Gründer und Förderer des World Peace Festivals und Berater für zahlreiche technische Start-up-Firmen.
Meng hat an der University of California in Santa Barbara seinen Universitätsabschluss in Computerwissenschaft gemacht. Seinen Studienort wählte er vor allem wegen der Nähe zum Strand aus, und das Diplom hat er bei der Gelegenheit gleich mitgemacht. Er hat viele Preise im Bereich EDV gewonnen, darunter den Meistertitel in Singapurs nationalem Software-Wettbewerb. Als er in die USA kam, hatte Meng bereits eine erfolgreiche Ingenieurskarriere in Singapur hinter sich (Dass er erfolgreich war, schloss er daraus, dass niemand ihn gefeuert hatte.).
Meng hat 1995 eine der weltweit ersten Websites über Buddhismus ins Leben gerufen. Er fühlt sich selbst „an den meisten Wochentagen, besonders am Montag“ als Buddhist. Er meditiert gerne, weil Meditation ihm inneren Frieden und Glück verschafft, „ohne wirklich arbeiten zu müssen“. Meng liest gelegentlich in Zeitungen über sich. Er war auf der Titelseite der New York Times und hielt eine TED-Rede vor den Vereinten Nationen. Mit Obama, Clinton und Carter hat er drei US-Präsidenten kennengelernt. An seinem 40. Geburtstag umarmte ihn der Dalai Lama. Sein persönliches Motto lautet: „Leben ist zu wichtig, um es ernst zu nehmen.“
Meng hofft, dass jeder Arbeitsplatz in der Welt ein Brunnen des Glücks und der Aufklärung wird. Wenn Meng älter wird, möchte er die Welt retten und dabei eine Menge Spaß haben und viel lachen. Seiner Meinung nach lohnt es sich nicht, Dinge zu tun, über die man nicht lachen kann.










































