
World Peace Partnership
PEACE STARTS WITH ME
The Global Peace Building Strategy (GPBS) (dt. Die internationale Strategie für Friedensentwicklung)
wird im August 2011 im Rahmen des World Peace Festivals eingeführt.
Die Global Peace Building Strategy (GPBS) ist beispiellos. Bislang gab es keine Methode, die sich systematisch mit gewalttätigen Konflikten auseinandergesetzt hat. Um diese Lücke zu füllen, haben sich erfahrene Friedensstifter mit Vertretern von Regierungen, der Zivilgesellschaft und des Militärs zusammengesetzt, um eine Strategie zu entwerfen, die das Potenzial hat, Kriege zu verhindern und gewalttätige Konflikte zu lösen. Diese Strategie funktioniert auf allen Ebenen – sie unterstützt sowohl junge Leute, Frauen und einheimische Friedensaktivisten als auch Regierungen und die Vereinten Nationen - damit alle zusammenarbeiten und es nie wieder so viel Gewalt und Blutvergießen gibt wie im 20. Jahrhundert, dem blutigsten Jahrhundert in der Geschichte der Menschheit.
Der Kern der Strategie
Im Mittelpunkt der Strategie steht eine weltweite Initiative, die eine Besteuerung des Waffen-Handels (siehe hierzu The Arms Deal) fordert. Die so erzielten Einnahmen sollen dazu verwendet werden, sich mit den Ursachen von Konflikten - Armut, Unterdrückung, Korruption und der zunehmenden Erschöpfung von Ressourcen wie Ackerland, Wasser und fossilen Brennstoffen - auseinanderzusetzen. Der von World Peace Partnership übernommenen Global Peace Building Strategy haben sich führende Aktivisten auf dem Gebiet der Konfliktbewältigung angeschlossen. Erster Meilenstein wird das World Peace Festival im August 2011 in Berlin sein, welches in Zusammenarbeit mit dem United Nations Office for Partnerships und dem United Nations Department of Public Information veranstaltet wird.
Die sieben Programme
1. Systematische Unterstützung lokaler Bürgerinitiativen
2. Frauen an jeden Friedensverhandlungstisch – es ist höchste Zeit!
3. Aufbau nationaler Infrastrukturen für Frieden mit zehn Regierungen bis zum Jahr 2016
4. Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung für junge Menschen
5. Schaffung einer Vereinigung von Regierungen zur Einführung kohärenter Friedensstrategien
6. Kampagne zur Besteuerung von internationalen Waffenexporten
7. Internationale Friedenskonvention 2016 und Abkommen zur Konfliktprävention
Die Köpfe hinter der Strategie
Die Global Peace Building Strategy wurde in einem Zeitraum von mehr als 20 Monaten von Dr. Scilla Elworthy und Paul van Tongeren in Zusammenarbeit mit Tom Oliver, dem Gründer der World Peace Partnership, führenden Köpfen nichtstaatlicher Organisationen sowie Regierungsvertretern, Bürgern und Militärs entwickelt.
Dr. Scilla Elworthy gründete im Jahre 2002 Peace Direct, um Friedensaktivisten in Konfliktgebieten zu fördern und von ihnen zu lernen. 1982 gründete sie die Oxford Research Group, um einen effektiven Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern im Bereich Atomwaffen und deren Kritikern zu entwickeln. Dr. Scilla Elworthy wurde 2003 mit dem Niwano Peace Prize ausgezeichnet und war dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert. Sie war Beraterin von Sir Richard Branson, Desmond Tutu und Peter Gabriel beim Aufbau der internationalen Organisation „The Elders“ und ist zudem Mitglied des Weltzukunftsrates und Programmdirektorin für das World Peace Festival.
Paul van Tongeren etablierte mit der Veröffentlichung von „People Building Peace“ das Europäische Zentrum für Konfliktprävention. Er war Obmann der Global Partnership for the Prevention of Armed Conflict (GPPAC), die 2003 entstand. Nach einem Aufruf des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan organisierte die GPPAC im Jahre 2005 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York eine Konferenz über die Rolle der Zivilgesellschaft beim Friedensaufbau. Paul van Tongeren war bis Ende 2009 Generalsekretär der GPPAC und ist derzeit Co-Direktor der Global Peace Building Strategy.










































